Januar-Gefahren für Haustiere: Streusalz, Frostschutzmittel & Winterrisiken
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Der Januar bringt für Haustiere besondere Risiken: Streusalz, Frostschutzmittel, Kälte und Erkältungen. Bei akuten Notfällen erreichen Sie uns unter 05251/8786101.
Streusalz verätzt die Pfoten, Frostschutzmittel wirkt schon in kleinsten Mengen tödlich, und Freigänger-Katzen erleiden bei anhaltender Kälte schnell Unterkühlungen oder Erfrierungen. Wer die typischen Gefahrenquellen und Warnzeichen kennt, kann viele Winterunfälle vermeiden. Halter aus Paderborn, Borchen und Bad Lippspringe erreichen uns bei akuten Verdachtsfällen in wenigen Minuten.
Die größten Winter-Gefahren
- Streusalz auf Gehwegen, Straßen und Parkplätzen
- Frostschutzmittel (Ethylenglykol) — süßlicher Geschmack, hochgiftig
- Erfrierungen an Ohrenspitzen, Pfotenballen, Schwanzspitze
- Verunreinigter Schnee (Streusalz, Splitt, Schadstoffe)
- Zugefrorene Teiche und Flüsse (Einbruchgefahr)
- Erkältungen und Atemwegsinfekte, besonders bei kleinen, alten oder kranken Tieren
Warnzeichen bei Ihrem Tier
- Lahmen, Pfotenlecken, rote oder rissige Ballen
- Torkeln, Erbrechen, vermehrter Durst (Verdacht auf Frostschutzmittel)
- Blasse, kalte Hautstellen an Ohren, Pfoten oder Schwanz
- Zittern, Apathie, Unterkühlung
- Niesen, Husten, eitriger Nasenausfluss, Fieber
Vorbeugung
- Vor dem Spaziergang: Fell zwischen den Ballen kürzen, Pfotenbalsam auftragen
- Nach dem Spaziergang: Pfoten mit lauwarmem Wasser abspülen und gründlich abtrocknen
- Bei Temperaturen unter -5 °C Freigänger-Katzen im Haus lassen oder warme Rückzugsorte anbieten
- Frostschutzmittel und Kühlwasser unzugänglich lagern, Pfützen auf Parkplätzen meiden
- Nasse Tiere sofort abtrocknen, Zugluft und kalte Böden vermeiden
- Hunde von zugefrorenen Gewässern (Pader, Lippe) fernhalten
Diagnose und Behandlung in der Praxis
Ob Streusalz-Verätzung, Verdacht auf Vergiftung, Erfrierungen oder Erkältung — die richtige Einschätzung und Behandlung setzt eine persönliche Untersuchung voraus. Bei Vergiftungsverdacht zählt jede Minute. Rufen Sie uns an, wir beraten Sie zum weiteren Vorgehen.
Häufig gestellte Fragen
Ja. Streusalz verursacht Verätzungen und Risse an den Pfoten und kann beim Ablecken zu Erbrechen und Durchfall führen. Pfoten nach dem Spaziergang mit lauwarmem Wasser abspülen und Pfotenbalsam nutzen.
Frostschutzmittel ist hochgiftig — schon kleine Mengen können tödlich sein. Bei Verdacht bitte umgehend telefonisch Kontakt aufnehmen: 05251/8786101.
Achten Sie auf blasse, kalte Körperstellen (Ohren, Pfoten, Schwanzspitze), die später rot oder dunkel werden. Bei Verdacht bitte anrufen: 05251/8786101.
Über die Autorin: Tierärztin Dorothea Kornat führt seit über 20 Jahren die Kleintierpraxis in Paderborn und ist spezialisiert auf Kleintiere. Mit großer Leidenschaft für Tiermedizin betreut sie Hunde, Katzen und Kleintiere in Paderborn und Umgebung.
Letzte Aktualisierung: 27. Dezember 2025